Schlagwort-Archive: Peru

Einsätze in Peru 2017

Im Juli war unser Mitarbeiter Jürgen Schmidt wieder in Peru unterwegs. In Tayabamba/Allauca (Bergland) sowie in Trujillo (Küste) führte er Bibelkurse zum Thema „Endzeit“ durch. In Pucallpa (Urwald) nahm er an der Jahreskonferenz von FAIENAP (Dachverband evangelischer Indianerkirchen) teil. Während der FAIENAP-Konferenz hatte er die Möglichkeit das Thema „Gemeinde und Mission“ zu unterrichten.

Im Laufe der vergangenen Jahre wurde Lehrmaterial für Indianer-Pastoren zu verschiedenen biblischen Themen und Büchern erarbeitet und veröffentlicht. Auch dieses Jahr konnten die Konferenzteilnehmer Lehrmaterial zur Verteilung an ihre Pastoren-Kollegen in den Indianerdörfern mitnehmen, insbesondere zu den Themen „Der 1. Petrus-Brief“ sowie „Gemeinde und Mission“. Erstmals wurde Lehrmaterial nicht nur in gedruckter Form, sondern auch als Dateien in einem speziellen Format für Smartphones auf mirco-SD-Karten, verteilt. Da es inzwischen in immer mehr Gebieten des peruanischen Urwaldes Zugang zum Handy-Netz und zum Internet gibt, steigt die Anzahl der Smartphone-Nutzer unter den Ethnien des Amazonasgebietes rasant an. Als Timotheus-Dienst möchten wir diese moderne Technik ebenfalls nutzen und auf diese Weise Materialien mit gesunder biblischer Lehre verbreiten.

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Bibelkurs über „Gemeinde und Mission“ in Lima

Im Januar hatte unser Mitarbeiter Jürgen Schmidt die Gelegenheit, im Rahmen eines speziellen Ausbildungsprogramms für Pastoren und Gemeindemitarbeiter am Bibel-Seminar des Alianza Gemeindeverbandes in Peru das Thema „Gemeinde und Mission“ zu unterrichten. Dabei wurden die Teilnehmer herausgefordert, eine ganzheitliche Sicht dieses wichtigen Themas zu entwickeln.

js-afp

Eines unserer Anliegen als Timotheus-Dienst ist es, Kirchen / Gemeinden zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung für die Mission im In- und Ausland herausfordern, unterstützen und schulen.

Im „Manifest von Manila“ lesen wir Folgendes:

„Eine Gemeinde, die Missionare aussendet, darf darüber nicht ihren eigenen Ort vergessen. Eine Gemeinde, die ihre Nachbarschaft evangelisiert, darf darüber nicht die übrige Welt vergessen. “¹

In Seminaren zum Thema „Gemeinde und Mission“ geht es darum, diese doppelte Perspektive zu vermitteln.


¹ Das Manifest von Manila. Autorisierte deutsche Fassung, Stuttgart: Lausanner Bewegung – Deutscher Zweig, S. 20f.

Einsätze in Peru 2016

Im Juli reiste unser Mitarbeiter Jürgen Schmidt nach Peru, um Gemeinden in den verschiedenen Regionen des Landes zu unterstützen.

faienap2016In Pucallpa (Urwald) nahm er als Berater von FAIENAP (Dachverband Material_estudio_bibevangelischer Indianerkirchen) an der Jahreskonferenz teil. Dort konnte er u.a. Lehrmaterial für Indianerpastoren zu zwei neuen Themen vorstellen und übergeben (2. Thessalonicher-Brief / Gemeinde und Mission).

In Huariaca (Bergland) führte er in einer kleinen Gemeinde der Denomination „Iglesia Alianza Cristiana y Misionera“ einen Bibelkurs für Laien mit den Themen „Bibelpanorama“ sowie „Einführung in die Grundprinzipien der Bibelauslegung“ durch. IACyM-Huariaca

In Lima hielt er u.a. in einer Gemeinde sowie an einer Bibelschule Vorträge über „die interkulturelle Kommunikation des Evangeliums“.

Chronologische Bibellehre mit «God´s Story: From Creation to Eternity»

Als Timotheus-Dienst sind wir davon überzeugt, dass die chronologische Vorgehensweise eine der besten Methoden ist, um die Botschaft der Bibel und das Evangelium auf eine verständliche Weise zu vermitteln. In den vergangenen Jahren haben verschiedene Missionswerke sehr gute Materialen entwickelt, die von der chronologischen Vorgehensweise Gebrauch machen. Eines dieser Missionswerke ist «The God´s Story Project», das den Film «God´s Story: From Creation to Eternity» veröffentlicht hat. In ca. 80 Minuten gibt dieser Film einen Überblick über Gottes Heilsplan in der Bibel.

lahistoriadediosDa wir den Eindruck gewonnen haben, dass dieser Film als Werkzeug – insbesondere für die Missionsarbeit in spanischsprachigen Ländern – gute Dienste leisten kann, haben wir als Timotheus-Dienst die Verviel-fältigungs- und Vertriebsrechte für die spanische Version des Films («La Historia de Dios: Desde la Creación hasta la Eternidad») für alle Länder (außer den USA) erworben.

Wir bieten die folgenden Versionen von «La Historia de Dios: Desde la Creación hasta la Eternidad» auf CD bzw. DVD an:

  • DVD (Es handelt sich dabei um NTSC DVDs die auf NTSC oder dualen Systemen mit PAL & NTSC abspielbar sind).
  • VCD (Video-CDs NTSC die auf dem Computer und den meisten DVD-Playern abspielbar sind).
  • Audio-CD

Wenn Sie die DVD, VCD und/oder Audio-CD von «La Historia de Dios: Desde la Creación hasta la Eternidad» erwerben möchten, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen. Der Preis hängt von der Anzahl der Exemplare und dem Land ab, wohin die Ware geliefert werden soll. Wenn Sie in den USA wohnen bzw. die Lieferung in die USA erfolgen soll, dann bitten wir Sie, ihre Bestellung direkt über die Internetseite von God´s Story abzuwickeln (http://www.oralbibleresources.com/shopcart/).

Als Timotheus-Dienst ist es uns außerdem ein Anliegen, diese und weitere Materialen den Indianerkirchen in Peru, die über geringe finanzielle Mittel verfügen, zugänglich zu machen. Für Ihre finanzielle Unterstützung sind wir daher sehr dankbar! Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zum „Projekt Lehrmaterial für Indianerkirchen„.

Missionsabend über Peru in Hardt

Am 8. Februar 2015 wird unser Mitarbeiter Jürgen Schmidt im Rahmen eines Missionsabends über seine Peru-Reisen in den Jahren 2012 bis 2014 berichten. Darin geht es insbesondere um die Arbeit mit FAIENAP (den Dachverband der evangelischen Indianerkirchen), seine Stammesreise zu den Caquinte-Indianern und die Veränderungen in dieser Stammesgruppe aufgrund der Präsenz einer Erdölgesellschaft, sowie um Dienste und Begegnungen in peruanischen Gemeinden im Bergland und in Lima.

Der Missionsabend beginnt um 19.30 Uhr und findet im Bürgerhaus in Hardt (Erkerzimmer OG) statt.

Flyer Missionsabend HardtPS: Informationen zum Buch „Begegnungen in Peru“ von Jürgen Schmidt finden Sie hier.

Einsätze in Peru

Unser Mitarbeiter Jürgen Schmidt führt im Rahmen seines Dienstes jährlich eine Besuchsreise nach Peru durch. Hier ein kurzer Bericht von seiner Reise im August / September 2014:

DSCN7154 - HuariacaZu Beginn der Reise besuchte ich meinen Freund Guillermo, er ist Pastor einer kleinen Alianza-Gemeinde in Huariaca, im Bergland von Peru, ist. Bereits vergangenes Jahr habe ich dort verschiedene Vorträge zum Thema Mission gehalten. Dieses Jahr habe ich das Thema nochmals aufgegriffen und an zwei Abenden vertieft. Außerdem hatte ich die Gelegenheit bei einem regionalen Pastorentreffen über die Herausforderung des Missionsbefehls zu sprechen. Die Teilnahme an diesem Treffen war für mich auch insofern interessant, dass ich etwas Einblick in die Situation der Gemeinden im Bergland erhielt. Von den über 10 Alianza-Pastoren aus der Region haben zur zwei eine abgeschlossene formale theologische Ausbildung. Während der Busfahrt von Lima nach Huariaca saß ich „zufälligerweise“ neben dem Pastor einer anderen Denomination. U.a. sprachen wir auch über die theologische Ausbildung der Pastoren seines Gemeindeverbandes. Er erzählte mir, dass die meisten Pastoren aufgrund der familiären Situation, sowie aufgrund fehlender Schulabschlüsse nicht am theologischen Seminar der Denomination in Lima studieren können. Aufgrund der Gespräche mit diesem Pastor sowie mit Guillermo gewann ich den Eindruck, dass die Ausbildungsmöglichkeiten für Indianerpastoren im Urwald, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, fast besser sind, als im Bergland!
FAIENAP Asamblea 2015Die zweite Station meiner Reise war Pucallpa (im Urwald), wo ich fast zwei Wochen blieb. Eigentlich war geplant, von Huariaca aus direkt auf dem Landweg nach Pucallpa zu reisen; doch da irgendwo unterwegs eine Brücke eingestürzt und ein Durchkommen schwierig war, fuhr ich mit dem Bus zurück nach Lima und nahm das Flugzeug. In Pucallpa nahm ich an der Jahreskonferenz von FAIENAP, dem Dachverband der evangelischen Indianerkirchen, teil. Seit dem letzten Jahr gab es größere Veränderungen bei FAIENAP: einen fast komplett neuen Vorstand, einen neuen Geschäftsführer und eine neue Mitarbeiterin in der Verwaltung. Angesichts dieser vielen Veränderungen war ich doch positiv überrascht, was die neuen Verantwortlichen seit Anfang des Jahres alles bewegt haben. Nachdem die letzten beiden Jahre eher etwas mühsam waren ist dies doch ein Mut machendes Signal!
Während der Jahreskonferenz konnte ich das neue Lehrmaterial zum Titusbrief vorstellen. Zusätzlich lies ich weitere Lehrmaterialien zu anderen Themen nachdrucken. So konnten die anwesenden Delegierten Materialien zu verschiedenen Themen für fast 200 Indianerpastoren mitnehmen!
JS_STEPDerzeit bin ich in Lima, der letzten Station meiner Reise. In den vergangenen Tagen hielt ich an zwei theologischen Ausbildungs-stätten (Bibel-Seminar des Alianza Cristiana y Misionera-Kirchenverbandes / Theologisches Seminar der presbyterianischen Gemeinden) sowie in einer Mennoniten-Gemeinde Vorträge Cafe_Misionero2014zum Thema „Die interkulturelle Kommunikation des Evangeliums“. Am Sonntagvormittag ist noch ein Predigtdienst in einer Gemeinde geplant, bevor ich dann am Montag die Rückreise nach Deutschland antreten werde.
Während meiner Reise hatte ich viele wertvolle Begegnungen und Gespräche, aber auch Anfragen für Dienste im kommenden Jahr.

Jürgen Schmidt berichtet von seiner Reise nach Peru

Unser Mitarbeiter Jürgen Schmidt führt im Rahmen seines Dienstes jährlich eine Besuchsreise nach Peru durch. Hier ein kurzer Bericht von seiner Reise im September 2013:

 Wie jedes Jahr war meine Reise von vielen persönlichen Begegnungen geprägt FAIENAP-Capillawaren – mit „alten“ Freunden und Bekannten, aber auch mit vielen Menschen, denen ich hier erstmals begegnet bin. Die ersten eineinhalb Wochen verbrachte ich im Urwald, genauer gesagt in Pucallpa, im Zentrum von FAIENAP. Wie fast jedes Jahr nahm ich als Berater an den Vorstandssitzungen sowie an der Jahreskonferenz des Kirchendachverbands der Indianerkirchen teil. Und so „nebenbei“ feierte FAIENAP das 25jährige Jubiläum!

Wilser u Rafael

Wilser Tapullima / Rafael Ahuanari

Ein großer und bedeutender Schritt in der Entwicklung von FAIENAP ist der Wechsel des Geschäftsführers zum 1. Januar 2014. Rafael Ahuanari, der dieses Amt seit 1998 innehat, bat schon seit längerer Zeit um einen Nachfolger. Vergangenes Jahr schlug der Vorstand drei Kandidaten vor, die gebeten wurden, eine mögliche Berufung im Gebet zu prüfen. Zwei von ihnen hatten ein klares „Nein“, der Dritte, Wilser Tapullima, ein „Ja“. Die Mitgliederversammlung bestätigte die Berufung von Wilser Tapullima zum neuen Geschäftsführer von FAIENAP. Für ihn und seine Familie ist es ein Schritt im Glauben; sie müssen dazu mit ihren drei Kindern aus der Region San Martín (Santa Marta bei Tarapoto) nach Pucallpa umziehen und ihre Kakao-Plantage in fremden Händen lassen. Außerdem ist Wilsers Gehalt derzeit nur bis Juli 2014 gesichert. Für Unterstützung im Gebet ist Wilser sehr dankbar!

Kurs diezmoDie FAIENAP-Konferenz bietet den Leitern der Indianerkirchen einmal im Jahr eine ausgezeichnete Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung mit Gemeindeleitern, die einer anderen Ethnie angehören. Mir persönlich bietet diese Konferenz die Möglichkeit, in relativ kurzer Zeit ein „Update“ über die Entwicklungen in den einzelnen Stammesgruppen zu bekommen. Außerdem ist die Konferenz der beste Weg, um unsere neu erstellten Lehrmaterialien für Indianerpastoren bekannt und für möglichst viele Stammesgruppen verfügbar zu machen. Dieses Jahr bot ich Materialien unseres neusten Kurses „Was lehrt die Bibel über Geld, Besitz, den Zehnten sowie über Opfer?“ an, die wieder mit großem Interesse angenommen wurden. Des Weiteren fragten verschiedene Teilnehmer der Konferenz auch nach Materialien, die ich in den Vorjahren angeboten hatte, so dass die Restbestände bald aufgebraucht waren.

HuariacaWeitere eineinhalb Wochen verbrachte ich diesmal in Huariaca, einer Stadt auf ca. 3.000m Höhe im Bergland von Peru. Guillermo Arévalo, der mich seit Jahren bei der Erstellung von Lehrmaterial unterstützt, ist dort seit Anfang des Jahres Pastor in einer Gemeindeaufbauarbeit des Gemeindeverbandes Alianza Cristiana y Misionera. Sein Anliegen ist es, dass die Gemeinde von Anfang an eine Vision für die Missionsarbeit bekommt.Missionskonferenz Die Idee, in seiner Gemeinde ein paar Vorträge zum Thema Mission zu halten, entwickelte sich letztlich zur „1.Missionskonferenz in Huariaca“, zu der auch andere Gemeinden eingeladen wurden. In den Vorträgen der Missionskonferenz sprach ich über die folgenden Themen: „Die Berufung der Gemeinde zur Mission“, „Die Berufung, ein Jünger Jesu zu sein“, „Die christliche Gemeinde und die Ausbreitung des Reiches Gottes“, sowie „Gottes Plan – eine “Landkarte“ zum Verständnis der Bibel“. Neben den Diensten in der Gemeinde Alianza Cristiana y Misionera wurde ich noch zu einem Vortrag für die Lehrer der christlichen Schule „Antioquía“, sowie zu einem Predigtdienst in IEP Gemeinde (Iglesia Evangélica Peruana) am Omrt eingeladen.

In Lima, der letzten Station meiner Reise, standen u.a. zwei Dienste in der Mennonitengemeinde auf dem Programm. Bereits das dritte Jahr in Folge wurde ich von dieser Gemeinde eingeladen. Im Rahmen eines „Missions-Café“ sprach ich über das „Verständnis der Berufung zur Mission“, außerdem hielt ich dort in einem Gottesdienst die Predigt.

Wer mehr über die Peru-Reisen von Jürgen Schmidt erfahren möchte, den laden wir am 23. November 2013 zu einem Vortragsabend in das Evangelische Gemeindehaus in Schramberg-Sulgen (Wittumweg) ein. Beginn: 19:00h.